Purim in Tel Aviv Anfang der 30er Jahre.

An Purim, dem „jüdischen Fasching“, feiern Juden die Errettung des jüdischen Volkes vor den Vernichtungsplänen Hamans, eines hohen Regierungsbeamten des persischen Königs Xerex I im 5. Jh. v.Zt.. Der biblische Bericht erzählt in geradezu märchenhafter Form von Königin Esther und ihrem Cousin und Adoptivvater Mordechai, denen es ihr durch kluges und mutiges Handeln gelang, die Tötung sämtlicher Juden durch Hamans Schergen zu vereitelten.

Der bekannteste Purim/Karnewalls-Umzug ist der Aloyada-Umzug in Tel Aviv.

Das Adloyada-Festival geht auf das Jahr 1912 zurück. Der Name bedeutet übersetzt soviel wie: „bis man nicht mehr weiß“. Er leitet sich von einer alten rabbinischen Aussage ab, nach welcher man an Purim soviel feiern (und durchaus trinken) darf/soll, bis man nicht mehr zwischen dem Bösewicht Haman und dem Helden Mordechai unterscheiden kann.

Die Archivaufnahmen im folgenden Youtube-Film zeigen Aufnahmen des Tel Aviver „Adloyada“ Umzugs Anfang der 30er Jahre. Zu sehen sind wunderbare Aufnahmen der alten Zugstation, des alten Mugrabi-Opernhauses und der Allenby-Straße. An der Spitze des Umzugs reiten (!) Bürgermeister Meir Dizengov und Avraham Aldema (Lehrer am Gymnasia Herzeliya).

Unbedingt anschauen & Purim Sameach (ein fröhliches Purimfest)

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