Soziale Gerechtigkeit bei J-Street

Im letzten Sommer gingen in Israel über 400000 Menschen auf die Straße, um für mehr soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Die Demonstranten forderten ein Umdenken der Politik, die sich zwar engagiert den außenpolitischen Herausforderungen des Landes stellt, die inneren Probleme des Landes jedoch außen vor lässt. Dabei zählt die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel zu den größten in der westlichen Welt. Stav Sappir war eine der Ersten, die im Sommer 2011 ihr Zelt auf dem Rothschild-Boulevard aufstellte und damit die größten Sozialproteste in der Geschichte Israel auslösten. Ihre gestrige Rede bei J-Street zeigt, wie der harte Kern der Bewegung versucht, die sozialen Proteste auch dazu zu nutzen, die jüdisch-arabischen Beziehungen innerhalb Israels zu verbessern. Doch das gemeinsame Eintreten von Arabern und Juden für soziale Rechte rückt auch brisante Fragen in den Mittelpunkt der Diskussion, welche bisher von vielen Israelis gerne ignoriert wurden.
Hat die soziale Protestbewegung tatsächlich das Potential, Israel in eine egalitärere Gesellschaft zu verwandeln?
“Instead of running away from our enemies, let’s work together toward a crazy and beautiful dream of the new Israel“

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